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Potsdam,
Mai 2010
Sehr
geehrte Damen und Herren,
Die
Angst vor dem "Großen Vergessen" läßt
viele Menschen beim Thema Demenz bzw. Alzheimer (als häufigste
Form der Demenz) wegsehen und weghören.
Ca. 1. Million Menschen in Deutschland sind derzeit von dieser
Krankheit so schwer betroffen, daß sie Ihr Leben nicht mehr
alleine bewältigen können. Die Unkenntnis, wo die normale
Vergeßlichkeit endet und die Demenz beginnt, ist sehr groß.
Daher erfahren Betroffene und Angehörige in den Frühstadien
selten die richtige Diagnose bzw. werden im Verlauf der Krankheit
nicht über die vielen Möglichkeiten der zur Verfügung
stehenden Hilfe- und Entlastungsmöglichkeiten aufgeklärt.
Wir in der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. bieten individuelle
Beratung , Informationen und Fortbildung für Angehörige
und Fachkräfte. In den Kreisen und Städten regen wir
den Aufbau von Kontakt- und Beratungsstellen an und helfen bei
der Gründung von Angehörigengruppen. Außerdem
betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit u.a. in Form von Alzheimer-Foren,
Presseveröffentlichungen, Informationsständen und Fachtagungen.
Als
gemeinnütziger Verein finanzieren wir unsere Arbeit weitgehend
durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Wenn Sie diese Arbeit
unterstützungswert finden, können Sie dies dauerhaft
durch eine Mitgliedschaft, Fördermitgliedschaft oder auch
durch ehrenamtliche Mitarbeit tun. Sie erhalten dafür u.a.
vierteljährlich die Zeitschrift "Alzheimer-Info",
die über neue Entwicklungen in Forschung, Pflege und Therapie
der Alzheimerkrankheit informiert, die Einladungen zu unseren
regelmäßig statt-findenden Alzheimer-Foren sowie allgemeine
Informationen aus dem Bundesgebiet und dem Land Brandenburg. Sie
würden uns aber auch mit einer Spende weiterhelfen. Vielen
Dank für Ihr Verständnis.
Mit
freundlichen Grüßen

Prof.
Dr. Eva-Maria Neumann
1. Vorsitzende
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